Tradition ist unser Markenzeichen

Schon seit 1949 versüßt man im Hause Kriegl am Leopoldauer Platz vielen Gästen das Leben. Zum Beispiel mit der Leopoldauer Torte, die Familie Kriegl zum 100-jährigen Jubiläum der Zugehörigkeit von Leopoldau zu Wien kreierte. Es handelt sich hier um eine Torte aus hellem Biskuit, mit Nougatcreme, karamellisierten Kakaobohnen und hauchdünnen Schokoladefächern.

Eine weitere Hausspezialität: Die Leopoldauer Törtchen aus Milchschokolade werden gefüllt mit Walnussweichkrokant und Calvados-Ganache, jene aus Bitterschokolade mit Kirschwassermarzipan und Amarenakirschen-Ganache gefüllt, Leopoldauer Törtchen aus weißer Schokolade indessen mit hellem Nougat und Orangenmarzipan. Sämtliche Torten, Schnitten und Petits fours werden auch mit essbaren Fotos, Firmenlogos oder Kinderzeichnungen dekoriert.

Im Sommer erwartet der Gastgarten, zu den anderen Jahreszeiten die Kaffeestube.

Örtliche Lage

Leopoldau liegt im Marchfeld, an der alten Verkehrsroute vom Donauübergang bei Jedlesee nach Deutsch-Wagram und Aspern. Lange Zeit war Leopoldau immer wieder durch Hochwässer der Donau gefährdet, deren Seitenarme bis an den Westrand des alten Ortskernes reichten. Das Dorf liegt als Angerdorf auf einem verlandeten Donauarm. Bis in die 1970er Jahre bildeten die Häuser eine geschlossene Front entlang des gesamten Angers.
Die Katastralgemeinde erstreckt sich über ein Gebiet von 1058,46 ha, wovon 11 ha im Gebiet des Gemeindebezirks Donaustadt liegen.

Die Geschichte

Die Besiedlung des Raumes von Leopoldau geht ohne Unterbrechung auf die Jungsteinzeit zurück, womit Leopoldau das älteste Siedlungsgebiet des 21. Bezirks sein dürfte; schriftlich wird der Ort allerdings 1125 erstmals erwähnt.
Markgraf Leopold III. war Herr des Ortes „Alpiltowe“, wo er oft auf Jagd ging. 1120 schenkte er den Ort seinem Sohn Leopold IV..
Die alte Siedlung wurde durch kriegerische Einfälle, Überschwemmungen und Feuersbrünste in ihrer baulichen Substanz oftmals schwer geschädigt, die Bevölkerung darüber hinaus durch Epidemien dezimiert. Im Mittelalter lebten die Leopoldauer hauptsächlich vom Fischfang. Von 1231–1239 kam es zu einer Verwüstung durch die Hussiten aus Böhmen. Bereits 12 Jahre danach kam mit den Ungarn unter Matthias Corvinus die nächste Armee und zerstörte den Ort erneut. 1271 und 1402 wütete dann die Pest in Leopoldau. 1275 wurde ein Großteil des Ortes durch ein Hochwasser zerstört….

Quelle: www.wikipedia.at